


Die 2025 verstorbene Fürstin Marianne war eine großartige Fotografin. Seit ihrer frühen Jugend kannte man sie nur mit einer Kamera in der Hand. Sie fotografierte ganz impulsiv, nichts und niemand wurde lange in Szene gesetzt. Sie drückte ab, wenn es ihr Spaß machte, und das immer im richtigen Augenblick, wie ihr Freund Gunter Sachs einmal sagte. Etwa 300.000mal in den letzten neun Jahrzehnten.
Besonders wertvoll sind die Schwarzweiß-Bilder ihrer SaynerZeit, der 20 Jahre, die sie mit ihrem Mann, Fürst Ludwig (auch „Udi“ genannt), in Sayn lebte, von 1942 bis 1962.
Fürstin Mariannes Porträts von Menschen, die mit ihr am Wiederaufbau arbeiteten, werden sogar mit der Fotokunst August Sanders verglichen. Nur war sie Amateurin, wenngleich mit viel Talent und einem Auge für ein gutes Bild.














